Mauritius Much (geb. 1978) studierte Geschichte und Politik in München und Barcelona. Danach absolvierte er die 20. Lehrredaktion der Berliner Journalisten-Schule (2005/2006) und arbeitet seit März 2007 als freier Journalist in München. Er schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung, das Magazin der Süddeutschen Zeitung, Neon, das ADAC Reisemagazin, das P.M. Magazin und P.M. History.

 

Für den Text Briefe von der Front - Die Weihnachtspost der deutschen Soldaten in Afghanistan, der am 23. Dezember 2009 im SZ-Magazin erschien, wurde er zusammen mit drei Kollegen mit dem Henri-Nannen-Preis 2010 (Kategorie Sonderpreis) ausgezeichnet. Basierend auf dem Magazin-Text veröffentlichten sie im Februar 2011 bei rowohlt das Buch Feldpost. Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan.

 

Als Mitglied des Teams der Süddeutschen Zeitung war er an den Enthüllungen der Panama Papers beteiligt. Dabei handelte es sich um das bisher größte weltweite Rechercheprojekt, an dem rund 400 investigative Journalisten aus 76 Ländern arbeiteten und dessen Ergebnisse sie ab April 2016 veröffentlichten. Sie werteten das mit 2,6 Terrabyte bisher größte Datenleck in der Geschichte des Journalismus gemeinsam aus und enthüllten, wie Politiker, Sportler, Unternehmer, aber auch Diktatoren und Kriminelle Briefkastenfirmen für ihre Zwecke nutzten. Für die Panama Papers erhielt er zusammen mit seinen Kollegen den Deutschen Reporterpreis 2016 in der Kategorie Beste Investigation.

 

Zusammen mit Serge Debrebant verfasste Mauritius Much Japanische Schweine machen buubuu, einen Reiseführer für Sprachliebhaber, der im Mai 2007 bei Herder Spektrum erschien.  Im Juni 2012 erschien sein drittes Buch, Testament liegt im Handschuhfach (Piper). Darin erzählt er die skurrilsten Geschichten, die bei einer Fahrt mit der Mitfahrzentrale passieren.

 

 

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