Bastian Obermayer (geb. 1977) absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München, zuvor studierte er ebendort Politik, amerikanische Kulturgeschichte und Geschichte. Er arbeitet als Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und erhielt für seine Reportagen diverse Auszeichnungen.
Er ist trotz allem Fan des TSV 1860 München.
Nur fünf Prozent der deutschen Elite kommen aus dem Osten. Kein Bundesminister, kein wichtiger Chefredakteur, kein DAX-Vorstand. Und zwei Drittel aller Ostdeutschen fühlen sich als Bürger zweiter Klasse.
Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung hat Deutschland ein Diskriminierungsproblem.
SZ-Magazin 30/2010
Im Kloster Ettal wurden über Jahrzehnte Schüler misshandelt, missbraucht, gequält. Vor vier Monaten kündigten die Mönche an, alle Fälle aufzuklären, doch die Wahrheit sieht anders aus.
SZ-Magazin 25/2010
John Demjanjuk soll Wachmann im Vernichtungslager Sobibór gewesen sein. Seit einem halben Jahr verfolgt die ganze Welt den Prozess gegen ihn vor dem Münchner Landgericht. Erich Steidtmann war Polizeihauptmann im Warschauer Ghetto, als dort Tausende Juden ermordet wurden. Er lebt bis heute unbehelligt in Hannover.
Zwei Männer, zwei Leben - eine Geschichte. Deutsche Geschichte.
SZ-Magazin 16/2010
Die Weihnachtspost der deutschen Soldaten in Afghanistan
SZ-Magazin 52/2009
Ausgezeichnet mit dem Henri Nannen Preis 2010, Kategorie Sonderpreis
Ein junges Paar mit Kinderwunsch nimmt einen Kredit auf und baut. Acht Jahre später ist die Familie ruiniert, das Haus versteigert, die Zukunft ungewiss. Die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Pleite.
SZ-Magazin 44/2009
Ausgezeichnet mit dem Dr. Georg Schreiber-Medienpreis 2009, 2.Platz
Ausgezeichnet mit dem Karl Buchrucker-Preis 2010, Sonderpreis
Dieses Flugzeug, 58 Jahre alt und klapprig, macht Bastian Obermayer schon sein halbes Leben lang Angst. Genauer gesagt, seit sein Vater versucht, ihn zum Einsteigen zu überreden. Jetzt hat er zum ersten Mal Ja gesagt.
SZ-Magazin 37/2009
LEBEN WIR IN EINEM UNGERECHTEN LAND?
Eine Reportage von Bastian Obermayer und Robert Lebeck
SZ-Magazin 25/2009
Auf der Shortlist des Henri Nannen Preis 2010, Kategorie Dokumentation
Wenn ein neues Herz die einzige Chance ist: die Geschichte eines schwerkranken Mannes, der wartete und nie aufgab. Eine Geschichte der Verzweiflung - und der Hoffnung
SZ-Magazin 52/2008
Ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis 2009
Ausgezeichnet mit dem Heureka Journalistenpreis für Wissenschaftsjournalismus 2009
Nominiert für den Reporterpreis 2009, Kategorie Beste Reportage
EINER VON UNS
Lieber SZ-Leser, laut Marktforschung sind Sie
48 Jahre alt, höhergebildet, haben rund 3000 Euro
netto monatlich zur Verfügung und stehen
mitten im Leben.
Schön für Sie.
Jetzt zeigen wir Ihnen jemanden, bei dem es früher genauso war: Dies ist die Geschichte eines hoch qualifizierten Managers, der seit fünf Jahren arbeitslos ist und als Hartz-IV-Empfänger von 347
Euro im Monat leben muss.
SZ-Magazin 47/2007
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Journalistenpreis Börse/Wirtschaft/Finanzen 2008, Kategorie Bildung & Arbeit, 1. Platz
Ausgezeichnet mit dem Dr. Georg Schreiber-Medienpreis 2007, 1. Platz
Ausgezeichnet mit dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik 2008
Wenn dieser Mann auf die Pirsch geht, pfeift er auf Recht und Gesetz. Am Stammtisch ist er ein Held, für die Jäger der Feind, vor Gericht ein Verbrecher. Unterwegs mit einem bayerischen Wilderer.
SZ-Magazin 44/2007
Als sie starb, hatte Annette Jacobi niemanden mehr. Zurück ließ sie nur eine verwaiste Wohnung. Darin fanden wir ein ganzes Leben.
SZ-Magazin 5/2007
Ausgezeichnet mit einer "Herausragenden Leistung" beim Axel-Springer-Preis 2008
In der Vorauswahl zum Henri Nannen-Preis 2008, Kategorie Beste Reportage (vormals Egon Erwin Kisch-Preis)
Seit 5 Jahren verstoßen die USA in Guantanamo gegen die Menschenrechte. Berichte von Augenzeugen.
SZ-Magazin 1/2007
Trotz mörderischem Aufstieg und ungesicherter Abfahrt kehren immer mehr Wintersportler planierten Pisten mit Schlepplift den Rücken. Oder gerade deshalb?
NEON 1/2007
Die Diagnose »Ihr Kind wird mit Behinderung zur Welt kommen« ist für Eltern ein Schock. Immer mehr Väter und Mütter entscheiden sich danach gegen das Baby.
SZ-Magazin 44/2006
Ausgezeichnet mit dem Katholischen Medienpreis 2007
Viele Menschen halten Homosexualität immer noch für abnormal. Manche glauben sogar, sie sei eine Krankheit. Dabei ist sich die Wissenschaft inzwischen einig: Wie wir lieben, entscheiden Gene und Hormone.
SZ-Magazin 37/2006 und Magazin des Tagesanzeigers
Deutschlandsieger des EU-Journalismus- Wettbewerbs "Für Vielfalt - Gegen Diskriminierung"
Ein ausländisches Kraut überwuchert deutsche Wiesen.
Umweltschützer reagieren fremdenfeindlich.
SZ-Magazin 26/2006
Hier erzählen vier Menschen aus ihrem Leben.
Sie haben sonst niemanden, den das interessiert.
SZ-Magazin 50/2005
Wenn es den Lkw-Fahrer Frank Thäder überkam, musste eine Frau sterben. Hier im Gebüsch lag Anna. Sie war die Erste.
Die Geschichte eines Serienmörders.
SZ-Magazin 38/2005
Zwanzig Sachen, von denen wir uns für immer verabschieden müssen. Bitte nicht weinen.
SZ-Magazin 1/2004
Wir möchten Ihnen hier acht Leute vorstellen, die sich aus gutem Grund allein auf der Welt fühlen. Warum wir das tun? Weil wir hoffen, dass es ein paar Leser gibt, die ihnen zu Weihnachten einen Brief schreiben.
SZ-Magazin 50/2003
Ausgezeichnet mit dem Andere-Zeiten-Journalistenpreis 2004
